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Nach langer Zeit habe ich es endlich einmal geschafft, einen weiteren taucherischen Höhepunkt im südlichen Deutschland zu betauchen - den Bodensee. Ich hatte mich am Tauchplatz “Bau Graf” mit einem lokalen Buddy verabredet. Der Tauchplatz ist ohne Ortskenntnis schwer zu finden, etwas hilfreich könnte hierbei die Adresse “Bahnhofstraße 52, 88662 Überlingen” sein, alternativ helfen die Koordinaten 47.770044, 9.139464.
Seit der ehemalige Bau Graf insolvent ist, kann man inzwischen gut in der Einfahrt parken und hat von dort lediglich wenige Meter Straße zu überwinden, bis man an der Einstiegsstelle steht. Leider ist die Straße an dieser Stelle wegen einer Kurve etwas unübersichtlich, weshalb Vorsicht geboten ist. Ein weiterer, kleiner Schwachpunkt des Tauchplatzes ist die fehlende Infrastruktur, also Räume zum Umziehen oder eine Toilette. Wie in Baden-Württemberg üblich ist auch der Bodensee frei betauchbar und wird nicht mit Reglements überschüttet. Der Einstieg ist extra mit einer fest montierten, stabilen Eisenleiter versehen, um Tauchern den Zugang zum See relativ gefahrlos zu ermöglichen. Am Eingang der Leiter findet sich zudem ein Hinweisschild mit einer Positionsbeschreibung und der Notfallnummer. In Überlingen selbst befindet sich außerdem eine Druckkammer. Ebenfalls sehr angenehm ist die Nähe zur Füllstation. Am See findet sich ein Container der ebenfalls gut erreichbaren Tauchbasis “Tauchtechnik Schmitt“. Der Angestellte, der mich vor Ort bediente war freundlich und half mir auch beim Finden des Tauchplatzes . Die Preise sind moderat, können allerdings mit den Preisen in der münchner Umgebung nicht ganz mithalten.
Die Leiter am Einstieg ist, verglichen mit den meisten Einstiegen an deutschen Seen, ein Höchstmaß an Komfort. Dennoch lernt man hier (und auch am Fuße der Leiter) Rockboots und gut sitzende Füßlinge zu schätzen und beginnt ein wenig über schwere Doppelflaschen und Ausrüstung zu fluchen. Besonders nach dem Tauchgang ist es sicherlich alles andere als gesund, diese Leiter voll bepackt wieder hoch zu steigen. Bei Eis wird die Leiter sicherlich ebenfalls zu einem Risiko, welches man bedenken sollte. Am Kopf der Leiter findet sich eine Kette, an der man sehen kann, ob sich bereits Taucher im Wasser befinden. Die Kette sollte man nach Ende des Tauchgangs möglichst schließen wenn man keinen weiteren Taucher im Wasser vermutet.
Hat man den Weg die Leiter hinunter unbeschadet überstanden kann man sich auf einem Plateau in ca. 1m Wassertiefe bequem aufrödeln und dann bis zur Kante vorlaufen. Von dort geht es bis zu einem Sockel ca. 32m an einer schönen Steilwand hinab. Fische finden sich nur sehr wenige in den Spalten. Ich konnte lediglich ein paar einsame Barsche entdecken und mir wurde zugetragen, daß dieser Spot nicht als fischreich gilt. Dafür haben einige Taucher für kleinere Überraschungen gesorgt. Neben einigen (Gedenk-)Tafeln finden sich auch kleinere Objekte wie zum Beispiel eine Nähmaschine am Fuße der Wand. Wenn man den Sockel überwindet fällt die Wand angeblich weiter auf ca. 90m ab (was ich jedoch nicht live bestätigen kann
).
Für mich sit der Tauchplatz zwar eine eigene, lange Reise nicht wert, bietet jedoch eine schöne Gelegenheit zum entspannten Abtauchen wenn man Steilwände mag und sowieso in der Gegend ist. Die guten Parkmöglichkeiten, der gute Zugang zum See und der Sockel auf 30m machen den Tauchplatz auch für weniger erfahrene Taucher gut betauchbar und bieten die Gelegenheit Steilwände in geringen Tiefen zu betauchen.
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In der nahen Vergangehiet konnte man besonders in der lokalen Klatschpresse, jedoch auch in seriöseren Blättern immer wieder über den Tauchplatz Wasserwacht am Starnberger See, in Allmanshausen lesen. Der Grund lag an drei bedauerlichen und tödlich endenden Tauchunfällen. Die Konsequenz war eine Bewertung des Tauchplatzes in den Medien als “todbringend” und Diskussionen, ob die Reglements verschärft werden sollten. Um die ganzen Schauermärchen etwas zu neutralisieren und weil ich diesen Tauchplatz sehr gerne mag werde ich dazu heute etwas schreiben.
Der Tauchplatz Wasserwacht ist von Allmannshausen aus erreichbar über eine beschränkte Zufahrt indem man hinter dem Tauchplatz “Kapelle” einfach gradeaus weiter fährt. Will heißen, daß man dort eigentlich ohne entsprechende Sondergenehmigung nicht hin fahren darf ohne sich der Gefahr auszusetzen ein entsprechendes Busgeld zu zahlen. In der Praxis wird die Zufahrt meist von den Ordnungshütern hingenommen, jedoch das Parken vor Ort wird geahndet. Das Busgeld für Falschparken beträgt vor Ort 15€. Zu umgehen ist es, indem man sich entweder eine der wenigen und begehrten Sondergenehmigungen bei der Starnberger Behörde ergattert oder indem man sich bei den umliegenden Tauchbasen eine Genehmigung leiht. Oder man hofft einfach nicht erwischt zu werden und sieht die 15€ sportlich als Tauchgebühr. Die Parkplatzsituation an sich kann besonders zu Stoßzeiten als angespannt bezeichnet werden. Durch Regengüsse verwandeln sich einige der auf Erduntergrund liegenden Parkplätze zu morastigen Löchern, in denen man sich ungerne umziehen möchte.
Das Tauchen am Starnberger See ist im generellen in einer Allgemeinverfügung geregelt, die beinhaltet, daß man nur bis eine Stunde nach Sonnenuntergang im Wasser sein sollte, daß das Tauchen mit Pressluft bei 40m zu enden hat, daß Solotauchverbot herrscht und daß bei allen Tauchgängen über 20m eine zweiter 1. Stufe mitgeführt werden muß. Die AVF zu bewerten möchte ich mir an dieser Stelle sparen, wobei der Inhalt sicherlich einiges an Diskussionspotenzial bietet. Eine weitere Regelung für die Tauchplätze bei Allmannshausen ist das Wintertauchverbot. An der Wasserwacht darf nur zwischen 15.03. und 01.11. getaucht werden. Genau umgekehrt verhält es sich mit dem Tauchplatz “Badeplatz”. Als Begründung für das Tauchverbot wird eine Schutzzeit für die ansässige Fischpopulation angeführt.
Am Tauchplatz selbst geht es über einen Kiesstrand ins Wasser, wo man sich sehr gut im hüfttiefen Wasser fertig machen kann. Der Steinuntergrund zieht sich bis auf 2,5m Tiefe wo er in einen kurzen Kranz aus Budenbewuchs übergeht und dann in eine Sandstrecke ändert. Wenn man sich vom Einstieg aus in Richtung Wasserwacht (links, bzw. südlich) wendet kann man eine Boje sehen, bei der ziemlich genau in 12m Tiefe die Steilwand beginnt. Dort trifft man auch auf eine fest montierte Kunststoffbank, die den schönen Namen “Dekobank” trägt. Hält man sich etwas nördlicher und sinkt auf ca. 40-43m trifft man auf einen versenkten Baum, der mit CDs behängt ist. Es lohnt sich auf die dort einlaminiert aufgehängten Zeitschriftendeckblätter einmal zu betrachten (“Taucherturm” u.ä.). Vom CD Baum südlich geht es auch direkt in die, aus meiner Sicht, schönste Steilwand in Allmannshausen, die mit tollen Felsformationen überzeugt. Die Wand zieht sich mit ein paar Absätzen bis auf 128m hinab. Zumeist ist die Sicht ab 30m dort auch wirklich gut. In den flacheren Gebieten wechselt sie je nach Wetter und Tauchereinfluß öfter stark. Als wahnsinnig fischreich sollte man den Starnberger See allgemein nicht bezeichnen. Besonders im Winter muß man in größere Tiefen vorstoßen, um einen Fisch zu Gesicht zu bekommen. An der Steilwand verstecken sich in Löchern öfter Aalrutten (oder auch Quappen genannt), die besonders zu später Stunde sehr aktiv werden. Wenn man etwas tiefer kommt steigen die Chancen, auch mal auf Saiblinge mit einem wunderschönen, roten Bauch zu stoßen. Etwas flacher findet man, besonders im Sommer, jedoch auch häufig prächtige Barschschwärme. Bei meinem letzten TG vergangenen Sonntag war ich über die Größe der Barsche in den Schwärmen erstaunt. Die größte Chance auf diese Fische zu treffen ist im 3-5m Bereich wenn man sich nördlich orientiert. Dort sind auf Grund der wenigen Objekte seltener Taucher unterwegs und der Bewuchs ist recht dicht. Zum Fische gucken ideal. Für Mischgastaucher bietet der Tauchplatz ein versenktes Schindelwrack, die “Josephine” auf 87m. Zu erreichen ist dieses ca. 100 Jahre alte Wrack fast ausschließlich mit guten Ortskenntnissen. Etwas einfacher zu finden ist auf 65m ein altes Bootswrack, welches in der unmittelbaren Nähe der Steilwand liegt.
Die Infrastruktur am See ist leider mittelmäßig. Es gibt keine Toiletten und keine Möglichkeiten um sich aufzurödeln vor Ort. An der Stelle ein kleiner Aufruf die Urinalkondome doch bitte wieder mitzunehmen und nicht einfach in die Büsche zu werfen. Die Anwohner sind in der Masse Tauchern nicht wohl gesonnen und da sollte man mit solchen wirklich fürs tauchen unnützen Aktionen nichts verbauen. Weiter im Text. Die nächste Druckkammer findet man in in München, das HBO welches einen 24h Bereitschaftsdienst zur Verfügung stellt. Die Wasserwacht, die dem Tauchplatz den Namen gibt ist zudem tagsüber besetzt und für kleinere sowie größere Notfälle ein guter Ansprechpartner. Insgesamt habe ich die dort aktiven Jungs als sehr nett und entspannt kennen gelernt.
Zuletzt steht noch die Frage nach Füllmöglichkeiten und guten orten für das Dekobier im Raum. Füllmöglichkeiten sind ein ewiges Leid. Luft bekommt man ganz gut bei der Tauchperle in Percha. Dort gibt es eine Außenfüllanlage, die einem auch Sonntags das Füllen erlaubt und sehr praktisch ist. Leider bekommt man vor Ort weder Nitrox, noch Trimix gefüllt. Dazu muß man weiter nach Geretsried zur Diveworld fahren. Berni ist auf dem Handy fast immer zu erreichen und füllt auch zu eher ungewöhnlichen Zeiten, wenn man es vorher mit ihm abstimmt. Während Nitrox gut bezahlbar ist verdient der Laden mit Heliumgemischen jedoch viel Geld. Da bleibt einem leider nur eine eigene Gaslogistik oder der Biss in den sauren Apfel.
Restaurants gibt es glücklicherweise mehr in der Umgebung. Direkt an der Ortseinfahrt von Starnberg findet sich für “schnell und ungesund” ein McDonalds. Etwas besser ist ein Italiener direkt and der Hauptstraße in Berg. Meine Favoriten sind jedoch der Brückenwirt in Percha oder das Restaurant Manthal in Berg. In letzterem Restaurant ist der Service, wenn die Chefin fehlt, zwar etwas mies, aber in aller Regel wird man sehr zuvorkommend und nett bedient und ist grade als Taucher auch sehr gerne gesehen. Etwas Bargeld sollte man jedoch dabei haben weil auf Grund der etwas versteckten Lage eine Zahlung mit EC Karte nur bei gutem Wind möglich ist
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Der Echinger Weiher liegt, wie der Name schon sagt nordöstlich von Eching im schönen Bayern. Der Weiher ist überschaubar groß und wird vorwiegend von Münchner Tauchshops als Ausbildungssee genutzt. Aus diesem Grund finden sich in dem, besonders am Wochenende stark frequentierten, See mehrere Übungsplattformen direkt am Einstieg und etwas weiter im See. Grade die vielen, übenden Taucher führen jedoch trotz der Übungsplattformen zu vorwiegend schlechten Sichtweiten. Einzige Ausnahme die ich während meines BoE Kurses dort gefunden habe war eine (wahrscheinlich grundwassergespeiste) Ecke vorne rechts am See. Die Grundwassereinspeisung ist auch dafür verantwortlich, daß der See Sommer wie Winter um die 12°C hat. In dem See finden sich neben Hechten auch kleine Barsche und Karpfen.
Bevor man jedoch in den nur 8m tiefen See hüpfen darf sollte man an dem direkt am See stehenden Automaten für 8,- € eine Tageskarte ziehen. Diese Karte soll man dann ins Auto legen, was man abseits des Sees auf dem (im angehängten Bild blau markierten) asphaltierten Straßenteil parken soll. Von diesem 500m entferten Parkplatz läuft man dann zum See zurück. Man darf jedoch zum Ausladen direkt bis zum See fahren. Auch wenn man sagen muß, daß es recht schwer zu kontrollieren ist, wer legal und illegal taucht wenn man die Abrisse im Auto lässt ist es der Fairness geschuldet die Gebühr zu entrichten. Meiner (kurzen) Beobachtung nach muß man allerdings sagen, daß dieser Pflicht allgemein nachgekommen wird
Der Einstieg ist recht flach und bequem zu meistern und die Liegewiese ist zum Ausbreiten der Tauchausrüstung wirklich gut geeignet. Toiletten gibt es jedoch leider keine in der näheren Umgebung. Die nächste Druckkammer befindet sich im HBO München. Die nächste Füllstation ist bei den ABC Divers in Eching (4,50€ pro M12).
Leider ist der Echinger See nicht bei google verzeichnet. Am einfachsten findet man den See daher, wenn man auf der Paul-Käsmaier-Straße in Richtung Günzenhausen fährt und direkt hinter der Brücke über die Autobahn rechts in den kleinen Weg abbiegt. Danach den ersten (Feld)weg links und man trifft frontal auf den See.
Insgesamt würde ich den See nicht zum normalen Tauchen empfehlen, da er dazu zu teuer ist und die Infrastruktur nur mäßig. Jedoch ist er zum Üben und zum Testen neuer Ausrüstung auf Grund der geringen Tiefe und der Platformen ganz gut geeignet.
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Gestern hatte es mich wieder zum Brechtsee in Philippsburg zu einem Übungstauchgang mit Thomas, Norbert und Kai-Uwe gezogen. Zum Tauchgang selbst ist wenig zu sagen. Er ging über etwas mehr als 2h, wobei Norbert und Kai-Uwe nach ca. 45min einen anderen Weg einschlugen und Thomas und ich nahezu alle Übungen, die üblich sind mehrfach durchliefen. Zu sehen gab es neben den versenkten “Artefakten” ein paar Barschschwärme und einen ganz ordentlichen Bodenbewuchs. Die Sicht lag am Einstieg bei einer glatten Null, in 12m bei ca. 3-4m und ab 10m bei 2-3m.
Über den Tauchgang will ich allerdings eher wenig schreiben. Vielmehr zum Brechtsee. Seit meinem ersten Besuch dort hat sich doch einiges geändert. Zum Einen natürlich unter Wasser. Der Froschkönig wurde irgendwie entfernt und stattdessen ist ein Stahl-Manta und ein hölzerner Hai dazu gekommen. Auch hübsche Marienfigur schmückt jetzt den See. Nach wie vor gibt es den Spiegel mit der Maske (und den hübschen Händen) sowie das klassische Faß.
Durch die zunehmende Masse an Tauchern, die den Brechtsee betauchen haben jedoch die Sichtweiten stark gelitten. Auch alle Versuche, den Tauchern vor Ort etwas zu vermiesen zeigen wenig Erfolg. Das führt mich auch zum wohl aktuellsten Streitthema am Brechtsee, dem Einstieg. Die ehemals tolle Treppe wurde vollständig entfernt, sodaß man nun eine regelrechte Kletterpartie hinlegen muß bevor man im, und im besonderen später wieder aus dem Wasser heraus ist. Mit Doppelflasche und Stage macht das ganz besonderen Spaß. Der Dreck am ganzen Anzug ist dabei noch das geringste Übel. Es sei auch bedacht, wie ungesund Anstrengung nach einem Tauchgang ist. Nur dank Thomas hervorragender Vorbereitung und dem Kletterseil kamen wir überhaupt ohne große Schäden aus dem Wasser. Aus meiner Sicht ein nahezu untragbarer Zustand. An dieser Stelle müsste dringend etwas gemacht werden um Unfälle zu vermeiden. Etwas besser aber auch weit entfernt von gut ist die Parkplatzsituation vor Ort. Jedoch empfinde ich diesen Engpass als recht wohltuend da es einen (kleinen) restriktiven Faktor darstellt was die Anzahl der Taucher im Wasser angeht.
Ein letztes Wort gilt der sonstigen Infrastruktur. Der See ist ja fast nur mit vorheriger Befragung von Tante Google zu finden. Das Navi muß dann auf “An der Au” eingestellt werden und dann geht es los. Vom Parkplatz zum See sind es geschätzte hundert Meter zu Fuß (die auf Grund einer Schranke nicht befahrbar sind), weshalb sich für Stages u.ä. ein Ziehwägelchen lohnt. Der See ist für die Anfängerausbildung gesperrt. An der tiefsten (bisher von uns gefundenen) Stelle hat er ca. 25m. Insgesamt finden sich einige Fische in dem See, weshalb auch ein Angelverein ansässig ist. Angler sind auch der Grund für die Tauch-Sperrzone rechts vom Einstieg, um das Verfangen in Angelleinen zu verhindern. Besonders in der Ecke vorne links finden sich auch so ausreichend viele Fische für jeden. Außerdem kann man unter Wasser einige versenkte Gegenstände finden, die auf die Manta Divers, die am See auch Hausrecht haben, zurückzuführen sind. Der ansässige Angelverein bietet direkt nebenan auch mit seinem Vereinsheim eine Gelegenheit bei einem Dekobierchen zu akzeptablen Preisen den Tauchtag ausklingen zu lassen. Toiletten fehlen bedauerlicherweise gänzlich. Ebenso wie beschrieben ein anständiger Einstieg – dafür ist der Eintritt am See umsonst.
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Nach einer langen Woche und einem tauchfreien Samstag war der Entzug wieder zu stark und so ging es wieder ins Wasser. Ich hatte mich mit Matthäus verabredet. Geplant war die Steilwand im Naturschutzgebiet zu betauchen und beim Austauchen etwas Stagehandling zu üben. Ich holte Matthäus also ab, wir beluden das Auto bis unter das Dach und füllten noch kurz an der Tauchperle. Trotz des offenen Geschäfts mußten wir “aus Prinzip” am einarmigen Automaten füllen statt die Flaschen zusammen an den Kompressor zu hängen. Es dauerte also rund 20 Minuten bis alle Flaschen gefüllt waren. Mieser Kundenservice! Danach machten wir uns auf den Weg zum Naturschutzgebiet.
Dort angekommen trafen wir auf zwei weitere Taucher, die uns darüber informierten, daß man versuchen sollte nicht auf dem Teer der Straße zu parken (also auch nicht mit einem Rad) weil es sich um einen Rettungsweg handeln würde und da einige Stadtwächter allergisch reagieren würden. Kleinkariert, aber so ist es nun. Also haben wir uns an die Bäume gepresst und aufgerödelt. Matthäus hatte seinen neuen Lampentank dabei den es zu testen galt. In der Hitze ist es wirklich grausam sich in den Unterzieher und Trocki zu zwängen. Trotz dem, daß wir uns so spät wie möglich in den Trocki packten, waren wir bereits ziemlich durchgeschwitzt als wir das Wasser erreichten. Wir versuchten uns kurz etwas zu akklimatisieren und dann starteten wir bald den Tauchgang um in kältere Gefilde zu kommen. Bereits nach wenigen Minuten hatten wir uns unter Wasser verloren. Trotz eingeschalteter Lampe und Rundumblick war nichts zu sehen. Die Sicht bis 10m lag bei unter 20cm. Wir tauchten auf, regruppierten uns und versuchten es erneut. Kopf an Flosse erreichten wir in ca. 25m die Kante der Wand. Ich bemerkte, daß Matthäus Probleme mit seiner Maske hatte und diese ständig ausblies. Auch schien der Trimm darunter zu leiden. Nach einiger Zeit fiel dann auch noch Matthäus Hauptlampe aus. Er wechselte auf eine Backup und bestätigte mir, daß es an der Zeit sei aufzutauchen. Die Schwierigkeiten hatten auf seinen Luftverbrauch geschlagen. Wir hielten kurz auf 15m für einen Deepstop und setzten dann langsam aber bestimmt den Aufstieg fort bis wir 3m erreichten um dort die kurze Deko und den Sicherheitsstop abzuhängen. Matthäus beklagte sich nach dem Tauchgang über eine vernebelte Sicht trotz klarer Maske. Die kumulierten Probleme haben wir im Nachgang des Tauchgangs analysiert und ein paar allgemeine Findings erörtert:
- Ein mit Problemen begonnener Tauchgang sollte eventuell abgebrochen werden oder mit einer größeren Pause starten
- Eine kaputte Hauptlampe ist ein genereller Aufstiegsgrund
- Bei erschwerten Bedingungen sollte keine neue Ausrüstung getestet werden
- Es sollte generell klar sein, daß ein abgebrochener Tauchgang kein Problem darstellt um den Druck vom Buddy zu nehmen
Ich bin nur froh, daß wir auch nach unserer Analyse nicht alles falsch gemacht haben
Trotz aller Probleme war der Tauchgang schön. Wir haben an der Wand ein Tablett gesehen und schöne Wandstrukturen. Und schließlich lernt man von solchen “kleineren” Problemen auch am meisten. Nach dem Tauchgang wurde ich noch zum Essen und auf einen Kaffee eingeladen und wir ließen den Tauchgang gemütlich ausklingen. Ich freue mich auf jeden Fall auf unseren nächsten Tauchgang.
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Das vergangene Wochenende stand erneut unter dem Zeichen der Tiefe. Am Samstag hatte ich mich erneut mit Johannes am Starnberger See verabredet. Außer uns waren noch einige Teammitglieder von Team Cavebase unterwegs. Johannes und ich verständigten uns auf maximal 22m und abwärts ging es. Die Sicht war über den gesamten Tauchgang hinweg mies. Im Flachbereich unter 0,5m und in 20m dann ganze 2m Sicht. Aktuell ist der Tauchplatz flacher als 20m nicht zu empfehlen. Nach dem TG unterhielten wir uns noch etwas mit Tobi von Cavebase und kehrten schließlich in der Gaststätte Manthal ein.
Für Sonntag hatte ich mich mit Mareike für den Walchensee verabredet. Sie wollte mir nun endlich die Galerie näher bringen. Wir trafen uns auf einem Parkplatz, luden alles in ein Auto und fuhren gemeinsam über den Pass nach Urfeld. Der Parkplatz zum Tauchplatz Galerie ist etwas versteckt vor einer Tunneldurchfahrt (die einseitig durchbrochen ist). Insgesamt ist der Parkplatz recht klein, aber dank der mäßigen Wettervorhersage waren nur wenige Taucher gekommen. Der Walchensee ist zur Zeit gut gefüllt, sodaß man nicht klettern muß. Wir rödelten auf und stiegen für den ersten Tauchgang am linken (nördlichsten) Einstiegsplatz ins Wasser an dem Treppen und ein schönes Plateau den Einstieg erleichtern. Nach einem kurzen Ausrüstungscheck ging es los. Wir sanken die Steilwand hinab in die Tiefe. Die Wand ist beeindruckend. In einer Tiefe bis 30m war die Sicht mittelmäßig, riss aber ab 30m auf. Ich war begeistert von den Felsstrukturen und dem schwarzen Stein. Da im Bergseemodus die Nullzeit etwas verkürzt ist, zählte früh die Deko hoch und so stiegen wir bereits nach 15 Minuten Grundzeit langsam auf. Ein kurzer Deepstop und wir starteten die Austauchphase an der Wand entlang. Nach 49 Minuten war der Tauchgang schon vorbei. Als wir auftauchten mußten wir erleben wie es einen Motorradfahrer im Tunnel zerlegt hat. Routine am Walchensee mußte ich mir sagen lassen. Nach zwei Stunden Oberflächenpause, Überfüllen und erneutem Aufrödeln starteten wir diesesmal am rechten Einstieg um direkt zum Autowrack abzusinken. Etwas unterhalb des Wracks fanden wir einige junge Saiblinge die uns doch einige Zeit beschäftigten. Danach stiegen wir an der Wand langsam auf. Während des Aufstiegs am Überhang vorbei zählte die Deko langsam weiter hoch. Mit 17 Minuten Deko erreichten wir den 3m Bereich. Die Sicht war im Vergleich mit der Tiefe mäßig, jedoch im Vergleich zum Starnberger See super. Der Tauchplatz ist höchst empfehlenswert und ich komme mit Sicherheit wieder! Leider gibt es wenige gute Bilder und Videos von der Galerie trotz der Tatsache, daß es eine beeindruckende Kulisse ist. Ein Video, was zumindest das Wrack wiedergibt habe ich am Ende angehängt.
Nach dem Tauchgang sind wir neben dem Bootsverleih Kuchen essen gegangen. Die Gaststätte erinnert mehr an einen Kiosk und bietet wenig. Der Kuchen war jedoch wirklich zu empfehlen und der Blick aus dem Gastraum ist auch sehr schön. Ich würde ich freuen, wenn mir jemand in der Umgebung eine gute Gaststätte empfehlen kann.
Ich glaube, jedem ist es schon einmal passiert, daß er am See stand und irgendein (hoffentlich unwichtiges) Teil liegt noch zu Hause im Keller oder auf dem Bett und wollte eigentlich dringend mitgenommen werden. Der mensch ist nunmal vergesslich und da wir uns ja voller Euphorie auf das Wochenende vorbereiten kommt es nunmal vor, daß etwas vergessen wird – menschlich. Um das zu verhindern hat jeder so seine eigene Routine. Für mich ist das eine bestimmte Weise die Tauchkiste zu packen. Jede Lücke erinnert mich dann daran, daß noch etwas fehlt. Und dennoch kommt es vor, daß irgendwelche Kleinigkeiten vergessen werden. Um das zu verhindern habe ich mir eine Checkliste gemacht, einlaminiert und an ein Klemmbrett im Keller gehängt an dem ich abhake was getan ist und was nicht. Der Folienstift ist abwaschbar und somit ist das Stück immer wieder verwendbar. Sicherlich ist diese Vorgehensweise weder innovativ noch hoch anspruchsvoll, aber sie hilft mir und vielleicht ja auch dem ein oder anderen Leser. Meine Checkliste sieht aus wie folgt: Checkliste_tauchen.
Als Word-Dokument könnt ihr sie hier downloaden, um Eure eigenen Ausrüstungsstücke einzutragen oder zu ergänzen. Ich freue mich über Eure Anregungen und Kommentare.
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Bei strömendem Regen verschlug es mich am freien Donnerstag zum Starnberger See um mich dort mit Johannes und Mareike zu einem gemütlichen Tauchgang zu treffen. Johannes hatte mich über die Datenbank im taucher.net gefunden. Da Johannes noch recht neu beim Tauchen ist war eine flache Maximaltiefe von 20m angesetzt worden, was mir auf Grund meines neuen TC, mit dem ich noch nicht umzugehen gewöhnt bin auch ganz lieb war. Bevor es ans Tauchen ging war Füllen angesagt. Ich fuhr zur Tauchperle um meine D12 und die Stage zu füllen. Danach konnte ich gleich den neu erworbenen Umfüllschlauch testen und füllte damit von der D12 auf die 1l Argonflasche um. Es klappte so wie geplant und ich bereue den Kauf nicht. Während ich noch füllte traf Mareike ein um ebenfalls zu füllen und vermachte mir ihr altes Interface vom Mares Puck, damit ich in Zukunft hier auch einen visuellen Eindruck meiner Tauchgänge veröffentlichen kann. Dazu später mehr. Meinen IQ-700, der mich in den letzten TGs doch sehr im Stich gelassen hatte hatte ich als Bottom Timer umgestellt und wieder mitgenommen.
Nachdem Johannes angekommen war, warteten wir noch 15 Minuten auf einen angekündigten Mittaucher, der uns jedoch versetzte und so brachen wir zu dritt zur Wasserwacht auf. Auf Grund des mieserablen Wetters waren wir die einzigen Taucher vor Ort als wir eintrafen. Die Wasserwacht wird zwar oft als nicht anfängertauglich beschrieben, doch zum einen bietet sie die Möglichkeit über sanft abfallende Sandhänge an die Wand heran zu tauchen und zum anderen ist der Hang nicht durchgehend steil sondern bietet viele Vorhänge weshalb wir Johannes den Wunsch die berüchtigte “Mörderwand” zu sehen erfüllen wollten. Wir rödelten also gemütlich auf und stürzten uns ins kühle Naß. die neuen, gefütterten Showa Typ 490 Handschuhe erwiesen sich als durchaus warm und brauchbar. Zwar ist das Material etwas dicker und macht es daher schwieriger die Kopfhaube über die Maske zu schieben, etc. jedoch ist das Wegclippen von Fini und Stage erstaunlicherweise kein Problem. Die Sicht im Starni war kurz gesagt saumäßig – bis 20m Tiefe maximal 3m. Tiefer war nicht angesetzt und so mußten wir eng beieinander bleiben. Johannes schlug sich gut und so stiegen wir an der Dekobank in die Wand ein. Ich sah eine einzige Quappe und sonst nur insgesamt sehr wenig. Dennoch war es schön bei wenig Sicht nur Umrisse der Wand wahrzunehmen. Nachdem es im HT für Johannes auf 18m und 8°C etwas frisch wurde tauchten wir langsam in die Gegend um 6m auf, wo die Temperaturen mit 15°C sehr angenehm sind. Die Sicht wird dort jedoch noch schlechter. Eine leichte Strömung trieb uns zurück zur Einstiegsstelle wo wir nach nur 50min wieder auftauchten.
Trotz des Wetters und der Sicht entschieden wir uns für einen zweiten TG. Während wir eine Oberflächenpause einlegten wurden wir mehrfach von Passanten auf die doch ach so tödliche Wand im Starnberger See angesprochen. Die Medienwelle hat voll eingeschlagen. Wir gaben uns alle Mühe zu versichern, daß man hier nicht zwangsläufig sterben würde und daß Tauchen ein schöner Sport sei dessen Risiken unter denen von z.B. Motorrad fahren lägen. Ich hatte den Eindruck, daß uns geglaubt wurde. In der Zwischenzeit war Uwe mit einer Mittaucherin eingetroffen, der ebenfalls einen kurzen Tauchgang plante. Wir quatschten uns etwas fest und machten uns dann für den zweiten TG fertig. Der zweite TG verlief genau wie der erste. Uwes Mittaucherin litt unter einem abgesoffenen Handschuh, weshalb sich die beiden entschieden den Tauchgang kurz zu halten und nur ein paar Übungen zu machen. Schließlich tauchten Uwes Team und wir ziemlich zeitgleich nach 50min wieder auf. Johannes machte einen zufriedenen Eindruck – was will man mehr. Mareike hatte sich wie immer als Spitzenbuddy präsentiert. Der IQ-700 war als BT problemlos gelaufen, was mich an der Diagnose eines defekten Tiefenmessers zweifeln lässt. Vielleicht hatte sich eine Blase unter dem Rechner gefangen. Das gilt es in den kommenden TGs nach und nach zu erforschen. Durch den Backuprechner sollte das kein Problem darstellen. Der Puck tat genau das was er zu tun versprach. Die Anzeige ist zwar noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch das wird sich ändern.
Nach dem Tauchgang entschieden wir uns noch in der Gaststätte Manthal einzukehren. Die Chefin war da und so gab es plötzlich wieder Kaiserschmarrn. Sehr gelungen. Nach der Heimfahrt versuchte ich das den Puck mit dem Smartinterface DRAK auszulesen. leider erfolglos. Scheinbar hat sich irgendetwas an der Steckerform geändert, oder ich habe etwas falsch gemacht. Das werde ich nochmals versuchen. Falls jemand dazu weitere Infos hab bin ich sehr daran interessiert.
Alles in allem ein wirklich gelungener Tauchtag wenngleich das Wetter nicht mitspielte. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Tauchsession. Hoffentlich läuft bis dahin auch die Auswertung des TC problemlos und bis dahin wird auch das Armband des Pucks durch Bungees ersetzt, deren Komfort ich wieder zu schätzen gelernt habe.
EDIT: Inzwischen läuft das Interface. Eine Frage der Reihenfolge. Reinstopfen und los legen mag die Software nicht. Immer alles brav Schritt für Schritt

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Für den heutigen Tag war ein Tauchtreffen vom DDU organisiert worden am Steinbruch des Walchensees. Am Vorabend hatte ich die noch vom Donnerstag feuchten Tauchsachen zusammengepackt und war wieder über meine weniger trockenen Trockenhandschuhe gestolpert. Man hatte mir gesagt daß das “Dive College” in Kochel zur Zeit Räumungsverkauf für die Insolvenz hätte und dort noch Showa Handschuhe für 10,- € zu bekommen seien. Nach dem Füllen in der Tauchperle, bei dem ich altbekannte Gesichter traf machte ich mich also auf den Weg nach Kochel und erstand dort zwei Paar Tauchhandschuhe in L und XL. Die Handschuhe sind gefüttert und benötigen somit kaum weitere Unterziehhandschuhe. Da ich davon ausging, daß ich sie nicht so schnell montiert bekäme habe ich auch noch ein Paar Scubapro Naßhandschuhe für 15,- € dazu gekauft, die häufig empfohlen werden.
Um an den Steinbruch zu gelangen muß man über eine private, mautpflichtige Straße, die 3,-€ kostet. Nachdem ich endlich am Tauchplatz angekommen war fand ich recht schnell die illustere Truppe vom DDU. Andi und seine Familie, Biene, Tom, Bazi, Benny, Piti und Elke waren gekommen. Piti, Benny und Elke waren bereits im Wasser als ich eintraf, Andi bereitete einen Tauchgang mit seinem Sohn vor und so stieg ich kurz nach Bazi ins Wasser. Die Sicht war mäßig und riss erst bei 32m auf, wo sie dann etwa 15m hergab. Ich hatte die Trockenhandschuhe abmontiert und war mit reinen Naßhandschuhen unterwegs. Es war weniger kalt an den Händen als erwartet wenngleich es kein Vergleich zu meinen Trockenen ist. Stagehandling funktioniert aber definitiv besser mit den Nassen. Als mein TC die erste Minute Deko anzeigte stieg er auf einmal aus und fror im Alternativbildschirm ein. Zwar kein allzugroßes Problem, da ich noch die Deko wusste und dementsprechend gut aufsteigen konnte, doch für einen Tauchcomputer absolut nicht hinnehmbar.
Zum Mittagessen waren leckere Würstchen und eine längere Pause angesagt. Mit Hilfe von Benny und Tom bekam ich auch die neuen Handschuhe montiert. Leider mußte Piti arbeiten und brach auf. Elke und Benny fuhren zu einem weiteren Tauchgang an die Gallerie und Andis Familie mache sich ebenfalls auf den Rückweg, sodaß Andi, Bazi und ich für einen zweiten Tauchgang übrig blieben. Bazi führte uns zum Spiegel und dann in Schlangenlinien die Wand nach oben. Ich hatte mir vorsichtshalber einen Backup TC von Bazi ausgeliehen der als Bottom Timer mit lief, was sich als weise herausstellte. Während des Tauchens zeigte der TC auf einmal in 30m Tiefe an, daß ich an der Wasseroberfläche sei. Fast Descend und entsprechende Deko Verletzung inklusive. Wahrscheinlich hat es den Drucksensor erwischt und somit bleibt Reparatur und/oder ein Neukauf. Ich spiele mit dem Gedanken mir zwei neue Tauchcomputer zuzulegen. Entweder zweimal den gleichen TC, oder einen Bottom Timer und einen TC oder gleich zwei Bottom Timer. Dank meines Backuprechners und der vorhergehenden Kalkulation tauchte ich gemeinsam mit den anderen beiden auf. Da Andi nur einen sehr flachen ersten TG hinter sich hatte und Bazi mit Nitrox unterwegs war hing ich meine 17min Deko weitestgehend alleine ab und schaute im 3m Bereich ein paar kleine Barsche an.
Nach dem Tauchgang spendierte Andi noch ein Dekobier und wir genossen die letzten Sonnenstrahlen. Wenngleich mit ein paar kleineren, technischen Schwierigkeiten ein sehr schöner Tag und sicherlich wiederholenswert.
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Ich hatte mich über das DDU mit drei weiteren Tauchern verabredet und traf mich gegen 11 Uhr an der Kapelle am Starni. Nach einer kurzen Diskussion um die Landesgrenzen und die Taucherlaubnis im Sommer sind wir zur Sicherheit, aber ohne eine direkte Lösung etwas weiter bis zur Wasserwacht gezogen, wo wir entgegen aller Erwartungen noch vier Parkplätze finden konnten.
Nach dem Aufrödeln ging es los, wir bildeten zwei Zweiergruppen und schon ging es ins Wasser. Nach wenigen Sekunden füllte sich mein linker Handschuh mit Wasser. Erst hatte ich gedacht, daß ich den Handschuh unsauber aufgeschoben hatte, doch auch nachdem ich den Handschuh erneut abgenommen, die Auflagestelle gereinigt und ihn wieder aufgeschoben hatte lief weiter Wasser in den Handschuh. Also Röhrchen raus und hoffen, daß meine zwei Paar Unterziehhandschuhe ausreichend isolieren um den Tauchgang auch so zu überleben. Ich tauchte mit Ivo ab und wir hatten uns als Ziel den CD-Baum auf ca. 40m gesetzt. Nach dem Abtauchen mit ca. 2m akzeptable Sicht und dann wurde es schlagartig noch 20cm Sicht. Das führte dazu, daß Ivo und ich uns verloren und trotz einer kurzen Suche nicht wiederfinden konnten. Also langsam wieder auftauchen um einen erneuten Start zu versuchen.
Ivo tauchte auch auf, wir fanden uns zusammen und starteten einen neuen Versuch. Der zweite Anlauf klappte. Wir tauchten zur Boje und von dort aus direkt abwärts zum CD Baum. Besonders der aufgehängte “Taucherturm” konnte mir ein Grinsen ab-ringen. Die Sicht am Objekt der Begierde war mit über 15m wesentlich besser als oben. Danach ging es zum Ausläufer der daneben liegenden Steilwand und langsam an der Wand wieder nach oben. Die Steilwand ist an der Stelle ziemlich zerklüftet und es finden sich kleine Schutthalden. Sehr idyllisch.
Nach rund 15min Grundzeit hatten sich 12min Deko aufgebaut und so stiegen wir langsam wieder auf. Auf 3m zog uns eine Strömung zurück zum Einstiegspunkt. Auf dem Weg hinab war mir die Strömung nicht aufgefallen, aber auf dem Rückweg konnten wir uns gemütlich ziehen lassen. Lediglich manchmal etwas Nachtarrieren war nötig weil die Strömung auch leicht abwärts geht. Am Ausstieg war meine Hand nach etwas über 60 min Tauchgang bereits wieder aufgetaut, während sie am Grund doch zeitweise kurz vor dem Einfrieren war. Der Tauchgang hat sich dennoch gelohnt weil die Gegend eine der schönsten an der Wasserwacht ist.
Auch im Trockenen konnte ich leider bisher die Undichtigkeit am Handschuh nicht ausmachen. Wahrscheinlich liegt sie zu nah am Ansatz des Handschuhs. Für den DDU Testtag am kommenden Samstag muß wohl entweder ein neues Paar Handschuhe her oder Neoprenhandschuhe werden wieder entmottet. Ärgerlich, daß soetwas ausgerechnet an einem tauchintensiven Wochenende passiert.


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