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Auf vielen Taucherseiten und Blogs sind inzwischen Tauchprofile zu finden und die Anzahl von digitalen Logbüchern ist schier unüberschaubar geworden. Der Weg vom Tauchcomputer auf diese Seiten ist je nach Tauchcomputermodel, Zielvorgabe (wo soll was veröffentlicht werden?) sehr unterschiedlich. Von TCs mit Infrarotanschluß, die man direkt vom TC auf das Online-Logbuch laden kann bis hin zu umständlichen Lösungen ist alles vertreten. In dem kommenden Post möchte ich Euch gerne meine, zugegebenermaßen eher umständliche, Lösung vorstellen. Mein Ziel war es ein digitales, erschöpfendes Offline-Logbuch zu bekommen und ausgewählte Teile davon online zu präsentieren.
Der Mares Puck lässt sich bekanntlich mit dem Mares DRAK Interface auslesen und ist leider nur mit der Mares-Software kompatibel. Das Offline-Logbuch musste also die Daten des Mares DRAK importieren können und eine Exportfunktion besitzen, die sich mit einer Online-Lösung verbinden lässt. Fündig wurde ich bei der Software Diving Log, die zur Zeit in der Version 5.0 erhältlich ist. Das Profil wird also nach dem Tauchgang am heimischen PC mit Hilfe des Interfaces in die Speicherdatei von DRAK gehoben. Diese Datei wird dann in Diving Log 5.0 importiert. Sie beinhaltet Temperaturdaten, Zeitdaten und das Profil. Ich habe nun die Möglichkeit am Laptop die fehlenden Daten zu ergänzen soweit ich sie noch im Kopf habe. Etwas eleganter ist die Lösung mit dem Smartphone. Hierfür habe ich DiveLog installiert. Das Programm ist vom gleichen Anbieter und ebenfalls als Logbuch nutzbar. Mit Divelog lassen sich am Tauchplatz Fotos, GPS-Koordinaten, Buddyunterschrift, gasverbrauch und Kommentare, sowie sämtliche andere Daten aufnehmen. Zu Hause angekommen muß ich dann nur noch über das WLAN die Daten zwischen Divelog und Diving Log synchronisieren. Das klingt schwierig, ist jedoch das Einfachste des ganzen Prozesses
Danach gilt es nur noch die Gaswechsel im Logbuch zu integrieren. Diving Log ist auch für jede Form des technischen Tauchens geeignet.
Nach der Zusammenführung der Daten kann zuersteinmal der Datensatz auf dem Smartphone mit einer Synchronisation in die andere Richtung auf den neuesten Stand gebracht werden. Dadurch kann man seine Tauchgänge immer dabei haben. Ich habe das als ganz nützlich empfunden, um Tauchplätze anderen Tauchern vorzustellen oder um Tauchprofile mit meinen Buddies zu diskutieren. Ob man das wirklich braucht ist aber natürlich, wie die gesamte Sache mit dem Auslesen, diskussionwürdig.
Der nächste Schritt beschäftigt sich damit diese Daten nun ins Netz zu bekommen. Diving Log bietet hierfür einen hervorragenden Export zu Divelogs (und auch einigen anderen). Über divelogs bestünde dann per Java script auch die Möglichkeit das Profil in eine eigene Homepage einzufinden. Eine Alternative ist der direkte Upload einer MySQL-Datei aus Diving Log in die eigene MySQL Datenbank. Mein Webspace gibt diese Möglichkeit leider nicht her, weshalb ich manuell eine MySQL Datei aus Diving Log exportieren muß, um sie dann in der MySQL Datenbank online zu importieren. Danach lässt sich die Datenbank mit einem selber geschriebenen Script auslesen. Probleme bereitet jedoch hierbei die Grafik, da das Profil in der Datenbank natürlich nicht als Bild hinterlegt wird, sondern in einem Code. Jeder Tiefenpunkt wird dabei in cm gespeichert und dann vom folgenden Tiefenpunkt mit 10 Nullen abgetrennt. Um aus diesem Zahlengewirr eine brauchbare Linie zu zaubern habe ich Matthias aus dem Taucher.net Chat angehauen, der mir ein super Script geschrieben hat. Dafür vielen Dank!
Ihr seht, daß hinter jedem hochgeladenen Profil, was ihr in meinem Logbuch sehen könnt ein nicht ganz kleiner Aufwand steckt. Wie immer zwischendurch angedeutet geht das natürlich auch leichter. Andere Rechner lassen sich direkt über Diving Log auslesen und wenn einem ein allgemeines online Logbuch ausreicht oder man mit der Darstellung des Profils dort glücklich ist kann man seinen Aufwand erheblich minimieren. Vielleicht hat diese kurze Beschreibung dennoch jemanden animiert, seine Tauchprofile zu veröffentlichen. Grade auch in Verbindung mit Fotos und Rahmendaten vom Tauchplatz wäre noch einiges mehr möglich – und das wird irgendwann in Zukunft auch sicherlich ergänzt werden.
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Seitdem ich das Interface für meinen Mares Puck erworben habe versuche ich die Tauchgänge in ein anständiges Exportformat zu bekommen um sie schlußendlich hier einzubinden. Zudem suchte ich nach einer Möglichkeit einen ugefähren AMV und Tiefendurchschnitt zu bekommen und eine anständige grafische Aufarbeitung und Logbuchverwaltung. Leider bietet all das die Mares DRAK Software nicht. Sie ist sehr beschränkt und eigentlich nur zum Export der Daten nutzbar.
Nach einigem Suchen fand ich Diving Log. Die Software gibt es einerseits für Smartphones und andererseit als Desktopversion. Beide Versionen kann man untereinander synchronisieren. Da die Smartphonesoftware vor Ort Fotos und GPS-Daten aufnehmen kann durchaus von Vorteil. Später lassen sich die Daten dann zusammenführen. Die Software kostet allerdings ein paar Euro. Für die Mobilvariante fallen 12€ an, die PC-Software kostet 35€ (Bei Verwendung des Gutscheins “divelogs” gibt es darauf 20% Rabatt). Zur Zeit ist die Version 5.0 aktuell. Updates kann man kostenlos mit einem vorhandenen PIN downloaden. Nach der Bestellung wird einem per Mail eine PIN zugesendet, die die Demoversion (max. 10 TGs) zur Vollversion macht.
In Divinglog kann ich die von DRAK exportierten Daten importieren, dort Daten hinzufügen, das Tauchprofil visualisieren und das ganze final exportieren. An letzterem arbeite ich noch ein wenig, aber auch das wird noch werden. Die erste Betrachtung macht Lust auf mehr. Die Software erlaubt thoretisch auch das Einpflegen von technischen Tauchgängen. Ich hoffe, damit demnächst auch meine Tauchgangsprofile zumindest partiell hier veröffentlichen zu können. Einen ersten Einblick in die Software geben folgende Bilder:


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